Hans Rott-Newsletter 3 (Oktober 2002)


Aktualisiert am
8. Januar 2012
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1. Hans Rott im Radio

Im Vorfeld des Bruckner-Festes 2002 in Würzburg (s.u.) berichtet der Bayerische Rundfunk gleich zweimal über Hans Rott:

Donnerstag, 17. Oktober

Der »Begründer der neuen Symphonie«.
Bayern 2,  22.05 Uhr.
Detailinformationen:
Hans Rott und die Wiener Symphonik des Fin de siècle - Von Jörg Krämer.

Auf http://www.br-online.de/franken/fr_prog/hf/ heißt es dazu:

"Die Wiederentdeckung der 1. Symphonie des früh verstorbenen Wiener Komponisten Hans Rott war eine der großen Überraschungen der 1990er Jahre. Trotz eines klaren Hinweises auf dieses Werk und seine Bedeutung in Nathalie Bauer-Lechners Erinnerungen an Gustav Mahler war jahrzehntelang kaum jemand dieser Spur nachgegangen. Erst dem englischen Musikwissenschaftler Paul Banks gelang es, den Komponisten Hans Rott und Seine Symphonie wieder ins allgemeine Bewusstsein zu bringen.

Jörg Krämers Sendung skizziert zunächst das kurze Leben von Hans Rott und zeigt dann die besondere Stellung der um 1880 entstandenen E-dur-Symphonie Rotts innerhalb der spätromantischen Symphonik . Denn Rotts Symphonie, die zeitgleich mit den mittleren Symphonien von Johannes Brahms und Anton Bruckner entstand, hebt sich von diesen beiden unterschiedlichen Traditionssträngen durch eine durchaus neuartige Konzeption der Gattung Symphonie ab. Den Weg, den Rott mit seiner Symphonie eröffnet hat, ist dann später sein zwei Jahre jüngerer Studienfreund Gustav Mahler gegangen, der Rott im Rückblick mit Fug und Recht als "Begründer der neuen Symphonie" bezeichnete."

Auf der Seite von Bayern 2 (http://www.br-online.de/bayern2radio/sendungen/kulturkritik/) wird noch ein weiterer Beitrag in Aussicht gestellt:

"Unsere voraussichtlichen Themen in Kultur aktuell
vom 10. bis 20. Oktober 2002

...

Freitag, 18. Oktober 2002


08.30 Uhr: “Ich habe es gesehen”. Antikriegsgraphik von Franck, Goya, Dix im Kunsthaus Kaufbeuren/ Wer war Hans Rott? Bei den Bruckner-Tagen Würzburg wird des Komponisten gedacht/ TONABNEHMER: Neues aus Rock, Pop und Jazz

 

2. Bruckner-Fest 2002 (Teil I)

Das erste Wochenende des Bruckner-Festes 2002 in Würzburg ist vorbei. Es brachte neben vielen - auch wenig bekannten - Werken von Anton Bruckner, dem Orgellehrer von Hans Rott, dank des Engagements von Erwin Horn auch viele Premieren Rott'scher Werke. In aller Kürze (ein ausführlicher Bericht soll folgen) kann gesagt werden, dass die auf hohem Niveau dargebrachten Kammermusikwerke Rotts mehr als nur musikhistorischen Wert haben; insbesondere "Der Sänger" (eines seiner späten Werke) stieß auf großen Anklang. Begeisternd war auch die Interpretation des Streichquartetts in c-Moll (erstmals mit allen fünf Sätzen) durch das Arco-Quartett. Am Abend beeindruckte dann die meisterlich gespielte Orgeltranskription des ersten Satzes der E-Dur Symphonie von Erwin Horn und verdeutlichte, dass es sich um eine Komposition eines Organisten handelt.

Man darf auf das zweite Wochenende mit Aufführungen der Symphonie E-Dur (der ersten Aufführung der bei Ries & Erler neu verlegten Fassung) und des Pastoralen Vorspiels gespannt sein (Programm).

 

3. Magisterarbeit über Rott-Lieder

Im Rahmen des Brucknerfestes verriet der angehende Musikwissenschaftler Marihart, dass er sich im Rahmen seiner Magisterarbeit mit den Liedern von Hans Rott beschäftigen will. Wir wünschen ihm viel Erfolg für dieses sehr erfeuliche Vorhaben.

 

4. Neue Verleger für Rott-Werke

Es wurde bereits beichtet, dass es neue Verleger für die Symphonie E-Dur (Verlag Ries & Erler) sowie das c-Moll-Streichquartett gibt. Während sich Doblinger über den Stand der Dinge in Schweigen hüllt, teilte Ries & Erler folgendes mit:

"Partitur und Stimmen der Symphonie E-Dur von Hans Rott- herausgegeben von Bert Hagels- kann ab sofort als Leihmaterial bei
uns bestellt werden."

Für Interessenten: http://www.riesunderler.de/.

 

5. cpo-CD weiter erfolgreich

Wer die Hitliste von cpo (www.cpo.de) verfolgt, kann feststellen, dass sich die jüngste Rott-Einspielung nach wie vor gut zu verkaufen scheint. Wenn sie sich auch nicht immer dort behaupten kann, ist sie momentan auf Platz 14. Bereinigt man die Liste um die naturgemäß immer vorne zu findenden Sonderangebote, ergibt sich ein respektabler 4. Platz. Dies könnte dazu führen, dass cpo über eine weitere CD mit Rott-Werken nachdenkt. Sobald wir Neues wissen, werden wir berichten.

 

6. Über 10.000 Zugriffe auf die Webseite

Es freut uns, dass die Webseite über Hans Rott so viel Anklang findet. In der vorletzten Nacht hatte sich der zehntausendste Besucher eingefunden. Dies ist aber nicht nur Grund zur Freude, sondern zugleich Ansporn, die Seite immer aktuell zu halten und ständig zu erweitern. Für die nähere Zukunft ist insbesondere die Vervollständigung der Angaben zu den aufführbaren Werken, aber auch ein Verzeichnis aller Werke Rotts - auf der Grundlage der Angaben bei Nowak und Banks - geplant.

Da jedoch - wie so häufig - die dafür zur Verfügung stehende Zeit sehr knapp bemessen ist, kann dies noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Nicht nur aus diesem Grund freuen wir uns nach wie vor über Beiträge jeglicher Art.

Vielen Dank für das Interesse

Martin Brilla
martin.brilla@hans-rott.de
www.hans-rott.de

 

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